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GeräteübersichtMID & EED

Messtechnik und Funkzähler.
Manipulationssicher. EED-konform.

Wir setzen ausschließlich auf MID-zertifizierte, EED-konforme und manipulationssichere Funkzähler führender Hersteller. Verbaut werden sie durch unsere regional geschulten Service-Partner, inklusive Wartung über die gesamte Nutzungsdauer. Heizkostenverteiler kaufen oder mieten?

Nahaufnahme eines Funkzählers zur digitalen Verbrauchserfassung
Unsere Geräte

Was wir verbauen.

Die Geräte stellen wir Ihnen im Mietmodell zur Verfügung, Wartung und Tausch
sind während der gesamten Vertragslaufzeit enthalten.

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Heizkostenverteiler

Misst die Wärmeenergie jedes einzelnen Heizkörpers mit Zwei-Fühler-System, Zähler erfasst sowohl Heizkörper- als auch Raumtemperatur für höhere Genauigkeit.

Funk EED-konform 10 Jahre Batterie
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Wärmemengenzähler

Bei Fußbodenheizungen oder gesamten Heizkreisläufen die optimale Wahl. Misst direkt die abgegebene Wärmemenge in kWh statt der Heizkörpertemperatur.

Funk MID-zertifiziert FBH-tauglich
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Funk-Wasserzähler

Für Warm- und Kaltwasser fernauslesbar. Erkennt Dauerverbrauch und damit Leckagen frühzeitig, noch bevor sie zum Wasserschaden werden.

Funk Leckage-Detection Warm & Kalt
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Rauchwarnmelder mit Ferninspektion

Fernprüfbare Rauchwarnmelder erfüllen die Pflicht zur jährlichen Inspektion ohne Wohnungsbegehung, das spart Termine und Kosten.

Ferninspektion DIN 14676 10 Jahre Batterie
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Smart-Metering Gateway

Empfängt verschlüsselt die Daten aller Funkzähler in der Liegenschaft und überträgt sie via Mobilfunk an unsere Server in Deutschland.

Mobilfunk verschlüsselt Pro Liegenschaft
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Stromzähler-Anbindung (optional)

Auf Wunsch lesen wir auch Ihre Allgemeinstrom-Zähler aus und integrieren die Daten in die Nebenkostenabrechnung, sofern technisch möglich.

Optional SLP-fähig

Wireless M-Bus und OMS: offener Standard statt Insellösung

Alle Zähler, die wir verbauen, funken im Standard Wireless M-Bus und sind OMS-zertifiziert. OMS steht für Open Metering System, den herstellerübergreifenden Standard für die Verbrauchsdatenerfassung im Gebäude. Der Unterschied zu proprietären Funksystemen ist nicht akademisch: Ein OMS-Gerät kann grundsätzlich jeder Dienstleister auslesen, ein proprietäres Gerät nur der Hersteller und der Messdienst, der es verbaut hat.

Die Geräte senden alle 120 Sekunden ein Funktelegramm. Unsere Gateways empfangen es, ohne dass jemand die Wohnung betreten muss. Für Sie heißt das: keine Ablesetermine, keine Nachbegehung, keine Schätzung bei Nichtantreffen.

Seit dem 1. Dezember 2022 schreibt § 5 Abs. 2 der Heizkostenverordnung genau das vor: Neu eingebaute fernablesbare Ausstattungen müssen interoperabel sein, also so beschaffen, dass eine andere Person sie ohne Mitwirkung des Geräteeigentümers ablesen kann. Mehr zu den gesetzlichen Anforderungen auf unserer Seite zur EED-Richtlinie.

Der Geräteschlüssel gehört Ihnen, nicht dem Messdienst

Wireless-M-Bus-Telegramme sind AES-128-verschlüsselt. Ohne den passenden Schlüssel sind die Funkdaten wertlos — und genau darüber wurden Kunden jahrelang gebunden. Die Heizkostenverordnung ist hier eindeutig: Das Schlüsselmaterial der fernablesbaren Ausstattungen ist dem Gebäudeeigentümer kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Gemeint sind die AES-Entschlüsselungscodes der Geräte.

Bei uns bekommen Sie die Schlüssel Ihrer Geräte auf Anforderung heraus. Das ist kein Entgegenkommen, sondern geltendes Recht — und es gilt genauso für Ihren bisherigen Anbieter.

Was das für einen Wechsel bedeutet: Stehen die vorhandenen OMS-Geräte in Ihrem Eigentum, müssen sie beim Wechsel zu uns nicht getauscht werden. Wir übernehmen die Auslesung der bestehenden Zähler, Sie kündigen lediglich den Dienstleistungsvertrag. Kein Gerätetausch, keine zweite Montage, keine neue Eichfrist. Laufen die Geräte dagegen über einen Gerätemietvertrag, prüfen wir dessen Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten im Wechsel-Check — genau diese Verträge sind der Grund, warum viele Eigentümer glauben, sie könnten nicht wechseln.

Wärmemengenzähler: Ultraschall statt Flügelrad

Bei Wärmemengenzählern setzen wir auf Ultraschalltechnik: verschleißfrei, auch bei kleinen Durchflüssen genau und unempfindlich gegen die Einbaulage. Details, Einsatzfälle und Eichfristen auf der Seite zu Wärmemengenzählern.

Wasserzähler für Warm- und Kaltwasser

Für die Erfassung des Wasserverbrauchs setzen wir Funk-Wasserzähler ein, die im selben Wireless-M-Bus-Netz senden wie die übrigen Geräte — für Warm- und Kaltwasser über dieselbe Infrastruktur. Alles zu Technik, Eichfrist und Einbau auf der Seite zu Funk-Wasserzählern.

Heizkostenverteiler und was sie leisten

Wo kein Wärmemengenzähler sitzt, erfassen elektronische Heizkostenverteiler die abgegebene Wärme am Heizkörper. Auch sie funken im OMS-Standard und werden fernausgelesen. Welche Erfassungsart für Ihre Liegenschaft die richtige ist, hängt an der Anlagentechnik: Bei Einrohrsystemen und Etagenheizungen sind die Antworten unterschiedlich, und wir sagen Ihnen vor der Montage, was sinnvoll ist.

LoRaWAN oder Wireless M-Bus? Eine ehrliche Antwort

Beide Funktechniken werden im Submetering beworben, sie lösen aber unterschiedliche Probleme.

LoRaWAN ist auf große Reichweite bei sehr kleinen Datenmengen ausgelegt. Für flächige Anwendungen — Smart City, Landwirtschaft, weit verteilte Einzelmesspunkte — ist das die richtige Wahl. In der Immobilie stößt es dort an Grenzen, wo es darauf ankommt: Sobald die Geräte im Keller, im Technikraum oder hinter mehreren Stahlbetondecken sitzen, wird die Verbindung unzuverlässig. Reichweite ersetzt keine Durchdringung.

Wireless M-Bus ist genau für diesen Fall entwickelt: kurze Wege innerhalb des Gebäudes, ein Gateway je Liegenschaft oder Aufgang, hohe Telegrammdichte. Alle 120 Sekunden ein Datensatz je Gerät bedeutet, dass ein einzelnes verlorenes Telegramm folgenlos bleibt — bei LoRaWAN mit wenigen Sendungen pro Tag ist jeder Ausfall eine Lücke.

Dazu kommt der Standardvorteil: OMS ist herstellerübergreifend zertifiziert. Bei LoRaWAN-Lösungen im Submetering ist die Datenstruktur häufig anbieterspezifisch, womit die Interoperabilität nach § 5 Abs. 2 HeizkostenV wieder zur offenen Frage wird.

Gateways: Batterie oder Netzanschluss

Das Gateway sammelt die Funktelegramme im Gebäude und überträgt sie per Mobilfunk an unser System. Sie brauchen dafür keinen Internetanschluss und kein WLAN der Hausverwaltung — die SIM-Karte steckt im Gerät.

  • Batteriegateway — läuft rund zehn Jahre ohne Stromanschluss. Der Regelfall in der Wohnimmobilie: montieren, fertig, keine Elektroinstallation nötig.
  • Netzgateway mit 230 V — für alles, was häufigere Daten braucht. Auslesung im 15-Minuten-Takt, etwa für Gewerbeimmobilien, Mieterstrommodelle oder laufendes Verbrauchsmonitoring.

Wie die Daten von dort in die Abrechnung und in die AssetApp kommen, steht auf der Seite zum Smart-Metering.

Geräte sind im Mietmodell, inklusive Wartung & Tausch

Sie kaufen nichts, Sie mieten. Heißt: Wartung, Eichungstausch und Defektersatz sind über die gesamte Vertragslaufzeit von uns übernommen.

Montageservice

Installation durch regionale
Fachpartner.

Wir setzen ausschließlich auf erfahrene und geschulte Monteure unserer regionalen
Service-Partner, kurze Anfahrtswege, schnelle Termine, höchste Qualität.

1

Vorab-Begehung

Bei größeren Liegenschaften kommen wir vorbei und planen Geräteanzahl und Gateway-Position.

2

Mieter-Information

Wir bereiten die Mieter-Anschreiben für Sie vor und koordinieren Termine direkt mit den Bewohnern.

3

Montage in 30–60 Min.

Unser Service-Partner installiert alle Geräte einer Wohnung in der Regel in 30–60 Minuten.

4

Aktivierung & Test

Nach Aktivierung des Gateways prüfen wir alle Funkverbindungen, erste Daten kommen sofort.

Bestand digitalisieren oder neu starten?
Wir machen beides.

Wir prüfen, welche Geräte sinnvoll sind, planen die Migration aus Bestandstechnik und liefern ein verbindliches Angebot binnen einer Woche.