Vermieter ist erstaunt über neues Gesetz der CO2 Steuer

CO2-Steuer für Vermieter

Bis jetzt haben Mieter die Last für die CO2-Abgabe bei der Nutzung von Erdgas und Öl für die Heizung alleine getragen. Ab dem 1.1.2023 müssen auch Vermieter ihren Anteil übernehmen. Das neue Gesetz legt ein Stufenmodell fest, welches die Kostenverteilung reguliert – basierend auf der Energieeffizienz des Gebäudes.

Kurz & bündig

Fossile Brennstoffe wie Heizöl und Erdgas verursachen CO2-Emissionen, die maßgeblich zur Klimaerwärmung beitragen. Um die Auswirkungen auf das Klima zu begrenzen, wurde in Deutschland seit dem 1. Januar 2021 eine Steuer auf CO2-Emissionen eingeführt, die in den kommenden Jahren ansteigen wird. Die Regierung hat ein Stufensystem beschlossen, das die Verteilung der Kosten zwischen Vermieter und Mieter regelt.

Inhaltsangabe

Stufenmodell zur Aufteilung der CO2-Abgaben

Dieses neue Stufenmodell soll für alle Arten von Wohngebäuden gültig sein, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen sowie Gebäuden mit gemischter Nutzung, in denen Brennstoffe verwendet werden, die durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) reguliert werden. Für gewerbliche Räumlichkeiten soll eine einheitliche Regelung von 50:50 gelten.

Mieteranteil
Vermieteranteil
kg CO₂ pro m² pro Jahr
100 %
0 %
weniger als 12 kg
90 %
10 %
12 bis 17 kg
80 %
20 %
17 bis 22 kg
70 %
30 %
22 bis 27 kg
60 %
40 %
27 bis 32 kg
50 %
50 %
32 bis 37 kg
40 %
60 %
37 bis 42 kg
30 %
70 %
42 bis 47 kg
20 %
80 %
47 bis 52 kg
5 %
95 %
mehr als 52 kg

Stufenmodell zur Aufteilung der CO2-Abgaben

Dieses neue Stufenmodell soll für alle Arten von Wohngebäuden gültig sein, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen sowie Gebäuden mit gemischter Nutzung, in denen Brennstoffe verwendet werden, die durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) reguliert werden. Für gewerbliche Räumlichkeiten soll eine einheitliche Regelung von 50:50 gelten.

Mieter-anteil
Vermieter-anteil
kg CO₂ pro m² pro Jahr
100 %
0 %
weniger als 12 kg
90 %
10 %
12 bis 17 kg
80 %
20 %
17 bis 22 kg
70 %
30 %
22 bis 27 kg
60 %
40 %
27 bis 32 kg
50 %
50 %
32 bis 37 kg
40 %
60 %
37 bis 42 kg
30 %
70 %
42 bis 47 kg
20 %
80 %
47 bis 52 kg
5 %
95 %
mehr als 52 kg

Ausnahmen des CO2-Steuer-Gesetzes

Das Stufenmodell für CO2-Zusatzkosten soll nicht für Geschäfte, Büros und andere Nichtwohngebäude gelten. Hier müssen Vermietende und Mietende je zur Hälfte die CO2-Zusatzkosten tragen. Trotzdem wird es ab 2025 auch für Nichtwohngebäude ein Stufenmodell geben. Eigentümer von Wohngebäuden, deren energetische Sanierungsmöglichkeiten durch staatliche Vorgaben, wie Denkmalschutz oder Milieuschutzgebiete, eingeschränkt werden, müssen sich weniger stark oder gar nicht am CO2-Preis beteiligen.